Grundlegende Kompetenzen religiöser Bildung

Zur Entwicklung des evangelischen Religionsunterrichts durch Bildungsstandards f√ľr den Abschluss der Sekundarstufe I
M√ľnster: Comenius-Institut 2006, 86 Seiten

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Erarbeitet von der Expertengruppe am Comenius-Institut:
Folkert Doedens, Prof. Dr. Bernhard Dressler, Volker Elsenbast, Dietlind Fischer, Dr. Matthias Hahn, Dr. Peter Kliemann, Dr. Hartmut Lenhard, Matthias Otte (Gast), Prof. Dr. Martin Rothgangel, Prof. Dr. Hartmut Rupp, Prof. Dr. Rolf Schieder, Prof. Dr. Bernd Schröder, Rudolf Tammeus.

Eine Gruppe von religionsp√§dagogischen Fachleuten aus Praktischer Theologie sowie Lehreraus- und -fortbildung hat ein fachdidaktisch begr√ľndetes Modell f√ľr grundlegende Kompetenzen religi√∂ser Bildung zum Ende der Sekundarstufe I erarbeitet. Was es im evangelischen Religionsunterricht zu lernen gibt, sollte aus bildungstheoretischen, bildungspolitischen und religionsp√§dagogischen Gr√ľnden weit st√§rker als bisher gekl√§rt und nachvollziehbar gemacht werden. Die Expertengruppe ist davon √ľberzeugt, dass die Kl√§rung von zu erreichenden Kompetenzen einen wesentlichen Beitrag zur Qualit√§tssicherung des Religionsunterrichts sowie zur F√∂rderung seines Beitrags zur allgemeinen Bildung in der Schule leistet.

Das Kompetenzmodell wird als Vorschlag und Orientierungsrahmen zur Diskussion und Weiterentwicklung ver√∂ffentlicht. Fachgruppen bzw. Fachschaften f√ľr den Religionsunterricht, Lehrer/innen und Religionslehrerverb√§nde, Schulreferent/innen und Schuldekane, Lehrerbildner/innen und Religionsp√§dagog/innen sind eingeladen, sich an der Diskussion, Erprobung und weiteren Entwicklung zu beteiligen.

Ziel dieses Diskussionsprozesses ist es, eine Verst√§ndigung unter m√∂glichst vielen Beteiligten dar√ľber zu erreichen, was als verbindliches Ergebnis von Lehr- und Lernprozessen im evangelischen Religionsunterricht bei Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern am Ende der Sekundarstufe I aller Schularten erwartet werden kann bzw. soll. Standards f√ľr Lernergebnisse k√∂nnen nur dann wirksam werden, wenn sie als solche akzeptiert sind und ihre Umsetzung in unterrichtliches Handeln unterst√ľtzt wird.

urn:nbn:de:101:1-20140725151