Evangelisches Bildungshandeln im Gemeinwesen

MĂĽnster: Comenius-Institut 2008, 60 Seiten
ISBN 978-3-924804-84-8
(Reihe Schnittstelle Schule: Impulse evangelischer Bildungspraxis : Band 3)

In der aktuellen Bildungsdiskussion kommen neben Kindertageseinrichtung und Schule auch andere Lernwelten und Bildungsorte im Gemeinwesen stärker in den Blick. Ă–rtliche und regionale Bildungsakteure und -träger sind herausgefordert, ihre Aktivitäten wechselseitig aufeinander zu beziehen und ihre Potenziale in die Gestaltung von Bildungslandschaften einzubringen. Auch die evangelische Kirche ist Teil des Gemeinwesens. Die vorliegende Veröffentlichung stellt “Gemeinwesen” und “Gemeinwesenorientierung” als Leitbegriffe fĂĽr evangelisches Bildungshandeln vor und zeigt HintergrĂĽnde, Zusammenhänge und Entwicklungsmöglichkeiten auf, veranschaulicht durch ausgewählte Praxisbeispiele.

A Begründungszusammenhänge

1. Bildung in der gesellschaftlichen Diskussion.
2. Evangelische Bildungsverantwortung.
3. Gemeinwesen und Gemeinwesenorientierung als Leitbegriffe fĂĽr das Bildungshandeln.
4. Zwischenbilanz.

B Beispiele fĂĽr kirchliches Bildungsengagement im Gemeinwesen

1. Kulturzentrum “AGORA” in Castrop-Rauxel.
2. Projekt “Zivilgesellschaftliches Engagement durch Service Learning”.
3. “lebens-wert’ Lernort Gemeinde”.
4. Familienpatenschaften der Villa JĂĽhling e.V., Halle/Saale.
5. St. Michaels-Messe – ein kooperatives Bildungsprojekt zwischen Kirchengemeinde und politischer Kommune in Lommedalen in Bærum/Norwegen.

C Zusammenfassung.

Schnittstelle Schule

Die Schule stellt eine entscheidende Schnittstelle im Leben von Kindern und Jugendlichen, aber auch im Gesamtzusammenhang Bildung, Erziehung und Betreuung dar. Die Evangelische Kirche ist ein wichtiger Akteur an dieser Schnittstelle. Sie begleitet Menschen sowohl zeitlich vor der Schule als auch bei mit der Schule zusammenhängenden biografischen Erfahrungen und Ăśbergängen. Sie arbeitet in und mit der Institution Schule – ĂĽber das Engagement fĂĽr den evangelischen Religionsunterricht hinaus – durch auĂźerschulische Bildungsarbeit, bei Projektwochen oder Tagen der Orientierung, durch Schulsozialarbeit, Schulseelsorge und Projekte diakonischen Lernens, aber auch als Partnerin der Schule im Bildungsnetzwerk des Stadtteils oder der Region.

Die Reihe Schnittstelle Schule stellt Beispiele entwickelter, erprobter Praxis vor, um Akteuren in Schulen, Kirchengemeinden, in Jugendverbänden, Werken und anderen Initiativen Anregungen zu geben, ihre eigene Praxis zu entwickeln.

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